Teil der Viridium Gruppe

Anhaltende Niedrigzinsphase, verschärfte Regulatorik, zunehmende Digitalisierung – speziell Lebensversicherungsunternehmen müssen sich seit vielen Jahren mehreren Großherausforderungen gleichzeitig stellen. Hinzu kommt in vielen Fällen ein erheblicher Modernisierungsbedarf, insbesondere im IT-Bereich. Der damit verbundene Investitions- und Kapazitätenbedarf ist immens.

Externe Bestandskonsolidierung bietet Vorteile für Kunden und Unternehmen

Die Unternehmen analysieren deshalb, wie unter diesen Umständen mit den Vertragsbeständen umgegangen werden kann, da diese operativ und bilanziell enorme Kräfte binden. Dabei geht es auch um die Frage, wie die Interessen der Versicherten nicht nur gewahrt, sondern auch attraktivere Überschussperspektiven geschaffen und dauerhaft gewährleistet werden können. In manchen Fällen kann die Überlegung, sich von einem Bestand zu trennen, aber auch schlicht Konsequenz einer veränderten strategischen Ausrichtung sein.

Die Option, Bestände für das Neugeschäft zu schließen und in die Hände spezialisierter Bestandsmanager zu geben („Run-off“), eröffnet Unternehmen also neue Handlungsspielräume und den Versicherten die Perspektive auf langfristig attraktive Leistungen jenseits der vertraglichen Mindestinhalte.


Die Viridium Gruppe ist führender externer Bestandsmanager

Die Viridium Versicherungsgruppe ist angetreten, die private Altersvorsorge mit Lebensversicherungen trotz schwierigster Rahmenbedingungen verlässlich und attraktiv zu halten. Ihr Beitrag: Als führender Spezialist für das effiziente Management von Lebensversicherungsbeständen in Deutschland konzentriert sie sich zu 100 Prozent auf die Belange der bestehenden Kunden und deren Verträge. Dafür setzt die Viridium Gruppe auf reibungslose Integrationsprozesse, moderne Bestandsverwaltungssysteme, kundenorientierte Serviceeinheiten und ein leistungsfähiges Kapitalmanagement.

Die Skandia Lebensversicherung AG gehört seit 2014 zur Viridium Gruppe. Weitere Gesellschaften der Gruppe sind die Heidelberger Lebensversicherung AG, die Entis Lebensversicherung AG und seit April 2019 die Proxalto Lebensversicherung. Die Portfoliogesellschaften der Viridium Gruppe betreuen knapp vier Millionen Versicherungsverträge und ein Vermögen von mehr als 70 Milliarden Euro (Stand 2020).

Die Viridium Gruppe wurde 2013 gegründet. Gesellschafter der Gruppe sind mit Cinven eine führende internationale Beteiligungsgesellschaft, mit der Hannover Rück die weltweit viertgrößte Rückversicherungsgruppe und mit der Generali der zweitgrößte Erstversicherungskonzern in Deutschland.


"Run-Off": Interessen der Versicherten bleiben gewahrt

Die Viridium Gruppe hat sich darauf spezialisiert, bestehende Lebensversicherungsbestände langfristig fortzuführen. Die Grundidee: Je mehr Verträge auf einer einzigen Plattform verwaltet werden, desto geringer sind die anteiligen Verwaltungskosten pro Vertrag.

Die Viridium Gruppe und ihre Portfoliogesellschaften führen die ihnen anvertrauen Verträge auf der Grundlage aller gesetzlichen und vertraglichen Regelungen fort, über die gesamte Laufzeit der Verträge. Das beinhaltet selbstverständlich, dass die Kunden auch in der Zukunft an den Ergebnisquellen Kapitalanlage-, Risiko- und Übriges Ergebnis nach Maßgabe der Mindestzuführungsverordnung beteiligt bleiben.


Kosteneinsparung durch Effizienzsteigerung

Die Viridium Gruppe fixiert die Aufwände für die Verwaltung von Verträgen langfristig – und zwar zu Konditionen, die unterhalb der bisherigen Aufwandsniveaus liegen. Dies ist möglich, weil die Bestandsverwaltung jeweils von einer gruppeneigenen Servicegesellschaft zu dauerhaft festgeschriebenen Bedingungen erbracht wird.

Auf diese Weise werden die Kunden gegen die negativen Folgen, die sich aus dem Abrieb eines für das Neugeschäft geschlossenen Bestands normalerweise zwangsläufig ergeben – nämlich anteilig steigenden Kosten pro Police – zuverlässig immunisiert. Zum anderen führt die dauerhafte Kostensenkung – nach Maßgabe der Mindestzuführungsverordnung – bei entsprechender wirtschaftlicher Entwicklung der jeweiligen Gesellschaft zu Vorteilen bei der Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und damit auch bei der Überschussbeteiligung. Ein weiteres wichtiges Plus für die Versicherten: Das Versichertenkollektiv wird angesichts der langfristigen Kostengarantie nicht mit Modernisierungsaufwänden belastet – diese tragen ausschließlich die Eigentümer der Viridium Gruppe. In den vergangenen Jahren wurde bereits erheblich in IT und Systemlandschaft investiert.

Die Skandia Kunden profitieren vom Viridium Modell des externen Bestandsmanagements also langfristig und dauerhaft.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite der Viridium Gruppe.

1855 in Schweden gegründet, ist Skandia seit 1991 auf dem deutschen Markt im Bereich fondsgebundener Vorsorgeprodukte aktiv. Die Gesellschaft betreut, Stand Ende 2020, gut 220.000 Lebensversicherungsverträge und ein Vermögen von rund 5,2 Milliarden Euro.
2013 hat die Skandia Lebensversicherung das Neugeschäft eingestellt und konzentriert sich – seit 2014 als Teil der Viridium Gruppe, des führenden Spezialisten für das effiziente Management von Lebensversicherungsbeständen – ausschließlich auf die Bedürfnisse ihrer bestehenden Kunden.
Skandia Versicherungen